Patientenberichte
  100 kleine Wunder- Wie die Natur heilt
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  Venenentzündungen | Verstopfung |
   
  16.5.1973 |
 
   
 
 

16. Mai 1973

Original-Bericht

Behandlungsbeginn: 13. September 1967

Meine Krankengeschichte darf wohl als umfangreich bezeichnet werden. Von klein auf litt ich fast ständig unter Schmerzen in den Schultern, die mich beim Hochheben der Arme behinderten oder es oft sogar verunmöglichten. Auch Hals-, Ohren- und Zahnschmerzen waren an der Tagesordnung.

  • Mit 6 Jahren akute Blinddarmentzündung mit Operation.
  • Mit 16 Jahren mussten alle oberen Zähne gezogen werden, da sie total vereitert waren.
  • 2 Jahre später 3 Monate Sanatoriums-Aufenthalt in Davos wegen beginnender Augen-Tbc.
  • Als 19-jährige liess ich meine Krampfadern operieren, jedoch mit geringem Erfolg, traten doch kurze Zeit später wieder neue auf. Da mir die Krampfadern erhebliche Schmerzen verursachten, wurden sie weiterhin über viele Jahre mit Spritzen und Zinkleimverbänden behandelt.
  • Mit 24 Jahren erneut 8 Monate Sanatorium in Davos wegen Augen-Tbc und 1 Jahr später nochmals 3 Monate in Leysin deswegen.
  • Mit 35 Jahren traten heftige Unterleibsschmerzen mit anschliessendem eitrigen Ausfluss auf. Behandlung durch den Frauenarzt und eine Auskratzung brachten nur vorübergehende Besserung.
  • Von meinem 38. bis 46. Lebensjahr nahm mein Gesundheitszustand bedenkliche Formen an, war ich doch in dieser Zeit bei 11 Ärzten, oft bei mehreren gleichzeitig in Behandlung.

Es bemühten sich um mich:

  • Mein Hausarzt: über viele Jahre wegen schweren Venenentzündungen und offenen Beine, die Beine waren meist dick geschwollen.
  • 2 Spezialärzte für Rheuma und Gelenkleiden: über mehrere Jahre wegen Discopathie, Hexenschuss und heftigen Schmerzen in den Hüften, Knien, Schultern und Händen (Medikamente, Spritzen, physikalische Therapie und Streckbett).
  • 1 orthopädischer Arzt: Hallux-Operation und anschliessend über lange Zeit Ent­zündungen an den operierten Stellen.
  • Die dermatologische Polyklinik: über Jahre wegen Ekzemen an den Beinen und am Rumpf.
  • 2 Frauenärzte: über mehrere Jahre wegen chronischen Gebärmutterentzündungen.
  • 1 Herzspezialist: während 3 Jahren wegen neuro-vegetativen Herzstörungen, es wurden immer neue Medikamente ausprobiert.
  • Ein Magenspezialist: wegen Schluckbeschwerden und Krämpfen in der Speiseröhre.
  • 2 Ohren-Nasen-Halsärzte: über Jahre wegen chronischen Ohrenschmerzen, Mittel­ohrentzündungen, sich oft wiederholenden katarrhalischen Erkrankungen mit Angina und einer Stinknase mit Geruchssinnverlust; meine
  • Nase war riesengross, ver­schwollen und in der Farbe rot-blau-violett mit schwarzen Punkten, obwohl ich kaum Alkohol konsumierte.
 

  • 1 Psychiaterin: weil ich mit meinem Zustand nicht mehr fertig wurde und mich mit Selbstmordgedanken befasste. So wagte ich es mitunter kaum mehr, über die Limmatbrücke zu gehen, aus Angst vor einer Verzweiflungstat.

 

Ich musste oft die Medikamente von mehreren Ärzten gleichzeitig einnehmen und bekam auch viele Spritzen. Zudem liess ich mich während 2 Jahren von einer Beraterin in einem Reformhaus über neuzeitliche Ernährung orientieren und bemühte mich sehr, von dieser Seite her meinen Zustand etwas zu verbessern, jedoch ohne den geringsten Erfolg. Ich hatte eher das Gefühl, dass es durch die Reformernährung noch schlimmer wurde.

Als schon mit 46 Jahren meine Periode aussetzte, fand der Frauenarzt, es sei noch zu früh für mein Alter, und gab mir Anti-Baby-Pillen, ohne auf meine Krampfadern zu achten. Es kam zu Gefässstauungen mit Kreislaufkollaps, weswegen ich wieder den Hausarzt bemühen musste. Dieser machte mir Vorwürfe, ich hätte den Frauenarzt auf meine Krampfadern aufmerksam machen sollen.

Damit hatte ich genug von der ärztlichen Therapie. Durch Vorträge von Herrn Schaub aufmerksam gemacht, wandte ich mich an ihn, in der Hoffnung, dass wenigstens die Rückenschmerzen etwas bessern würden. Mehr wagte ich gar nicht zu hoffen.

Zu meinem nicht geringen Erstaunen wurde ich, neben Massagen und Heilgymnastik, auf eine einfache, für mich jedoch neuartige Diät gesetzt. Diese Ernährung war fast das Gegenteil von dem, was mir die Diätberaterin im Reformhaus empfohlen hatte.

Schon nach kurzer Zeit ging es mir besser, und nach wenigen Monaten war ich beschwerdefrei. Nicht nur das Rheuma war weg, sondern alle anderen Übel auch. Die Beine waren zu, es gab keine Venenentzündungen mehr, das Ekzem war verschwunden, der Ausfluss weg, keine Herz- und Schluckbeschwerden mehr und die Ohrenschmerzen wie auch die früher regelmässigen Katarrhe und Halsentzündungen meldeten sich nicht mehr. Die Nase wurde allmählich kleiner und nahm eine normalere Form und Farbe an. Zudem verbesserten sich mein Aussehen und meine Figur auffallend.

4 Jahre nach meinem ersten Besuch bei Herrn Schaub machte ich mit der MIGROS-Klubschule eine einwöchige Hochgebirgstour auf über 3'000 m bei Sonne, Regen und Schnee. Mit Genugtuung durfte ich feststellen, dass ich als älteste Teilnehmerin der Gruppe die Tour am besten bewältigte.

So ist mein Zustand seither geblieben, doch bleibt mir nichts anderes übrig, als die kohlehydrat- und säurearme Ernährung einzuhalten. Wenn ich Fehler mache, so melden sich die alten Beschwerden gleich wieder, so dass ich ganz von selber diese Diät beibehalte. Ich möchte meine endlich erworbene Gesundheit nicht wieder gegen die Schmerzen und Depressionen eintauschen.

Ich bin sehr froh, dass ich in die Behandlung von Herrn und Frau Schaub gekommen bin, ebenso über die Geduld, die sie bei der Umstellung auf diese Diät für ihre Patienten aufbringen. So möchte ich an dieser Stelle Herrn und Frau Schaub für ihre Hilfe herzlich danken und hoffe, dass ihr grosses Können und Wissen noch viele andere Leidende zur Gesundheit führen wird.

Nochmals meinen herzlichen Dank.

A. L.

   
   
 
 

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