Patientenberichte
  100 kleine Wunder- Wie die Natur heilt
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  Cholesterin, hohes | Colitis |
   
  20.4.1977 | Ohne Datum | 16.6.2003 | 26.10.1984 | 1973 |
 
   
 
 

20. April 1977

Brief an die Redaktion von "prüf mit", Zürich

Betrifft Ihren Artikel "Abnehmen ohne zu hungern" (Schaub-Diät) in der März-Ausgabe

Bis jetzt habe ich das "prüf mit" regelmässig und gerne gelesen. Mit dem oben erwähnten Artikel kann ich aber nicht einig gehen.

Jahrelang Iitt ich an immer heftiger werdenden Migräneanfällen. Als ich vor etwa 6 Jahren deswegen zum Arzt ging, machte er eine ca. 10-monatige Kur mit Tabletten mit mir. Er gab sich Mühe, und während der Kur fühlte ich mich ordentlich. Wir setzten die Medikamente dann langsam ab. Aber 3 Tage danach überfiel mich ein solch grimmiges Kopfweh, welches Tag und Nacht anhielt. Ich weiss nicht mehr, wie ich jene Zeit überhaupt durchstand. Für den Arzt war es ein Rätsel. Auch Röntgenaufnahmen meines Kopfs, gemacht in der Neurologischen Klinik in Zürich, brachten uns nicht weiter. Mein Zustand nach der Kur war viel schlimmer als vorher.

Dann – also vor gut 5 Jahren – kam ich durch Empfehlung zu Herrn und Frau Schaub, welche mir mit Massagen und Kostanweisungen aus diesem grässlichen Zustand heraushalfen. Meine ganze Familie hat dann in der Folge diese "Diät" mehr oder minder übernommen. Resultat: Mein Mann kann seit dieser Zeit seinen früher zu hohen Cholesterinspiegel ohne Medikamente in den nötigen Grenzen halten, was wir regelmässig vom Arzt kontrollieren lassen. Auch haben mein Mann und ich mit dieser Kost etwas abgenommen, was uns nur lieb war. Bevor ich zu Schaubs kam, ass ich viel Rohkost, Vollkornbrot, Nüsse etc. Heute weiss ich, dass ich mir damit sehr geschadet habe, da diese Nahrung für meinen Darm viel zu grob war. Vergessen Sie doch bitte nicht, dass wohl der grösste Teil der Schaub-Patienten nach langen, ärztlichen Behandlungen in letzter Not bei Schaubs Hilfe suchen; die Diät ist also für Schwerkranke gedacht, hat aber bei "so genannt Gesunden" vorbeugende Wirkung.

Ich bin wohl kaum die einzige Patientin, die Ihren Bericht nicht akzeptieren kann, und ich bitte Sie, der obigen Angelegenheit gründlich nachzugehen. Gerne erwarte ich einen entsprechenden Artikel, der alles ins rechte Licht rückt.

Mit freundlichen Grüssen

E. S.

Kopie an Herrn und Frau Schaub

   
 
 

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